WARUM ICH DIE INTENSITÄT AUS MEINEM LEBEN GENOMMEN HABE 🌿
Sport treibe ich eigentlich schon mein ganzes Leben.
Mit 14 Jahren habe ich angefangen zu laufen. Damals war das für mich der ideale Sport. Ich konnte jederzeit loslaufen, unabhängig von Öffnungszeiten, Trainingszeiten oder Vereinen. Das war wichtig, denn ich hatte schon früh Arbeitszeiten, die nicht immer zu den üblichen Freizeitangeboten passten.
Und ich habe das Laufen geliebt. ❤️
Über viele Jahre bin ich alles gelaufen, was man im Breitensport so laufen kann:
🏃♀️ 5 Kilometer
🏃♀️ 10 Kilometer
🏃♀️ Halbmarathon
🏃♀️ Marathon
🏃♀️ Ultramarathon
Natürlich ging es auch um Leistung. Um Ziele. Um Medaillen. Um das gute Gefühl, etwas geschafft zu haben.
Aber vor allem ging es darum, fit zu bleiben.
Das Laufen war mein Ausgleich. Mein Ventil. Meine Denkzeit.
Viele wichtige Entscheidungen in meinem Leben habe ich während eines Laufs getroffen.
Später hatte ich eine wunderbare Laufpartnerin. Wir konnten stundenlang gemeinsam laufen und dabei die großen und kleinen Dinge des Lebens besprechen.
Diese Zeit möchte ich nicht missen. ❤️
Irgendwann hat sich etwas verändert
Vor einigen Jahren kam bei mir ein Punkt, an dem ich merkte:
👉 So wie bisher geht es nicht weiter.
Zu meiner langjährigen Migräne kam ein schwer einstellbarer Bluthochdruck hinzu.
Obwohl ich:
✔ schlank bin
✔ mich viel bewege
✔ nicht rauche
✔ kaum Alkohol trinke
✔ auf meinen Schlaf achte
geriet mein Körper immer mehr aus dem Gleichgewicht.
Ich hatte beim Laufen plötzlich einen Puls, der mir nicht mehr guttat.
Die Regeneration wurde schlechter.
Die Migräne nahm wieder zu.
Und zum ersten Mal hatte ich das Gefühl:
👉 Das, was mir früher geholfen hat, stresst meinen Körper inzwischen mehr, als es ihm hilft.
Loslassen bedeutet nicht aufgeben
Dann zog meine Laufpartnerin weg.
Und ganz ehrlich?
Das war mit ein Grund, warum ich nicht wieder richtig ins Laufen zurückgefunden habe.
Natürlich war ich anfangs traurig…sehr sogar.
Aber irgendwann merkte ich, das die Laufpause meinem Körper gut tat.
In dieser Zeit habe ich etwas Wichtiges gelernt:
👉 Man darf seine Prioritäten verändern.
Das ist wahrhaftig nicht leicht, aber es geht.❤️
Bewegung bedeutet für mich heute etwas anderes
Früher habe ich Bewegung oft an Kilometern gemessen.
Heute messe ich sie an Lebensqualität. ❤️
Heute gehe ich täglich mit meinem Hund spazieren. 🐕🌳
Ich walke sehr viel.
Ich praktiziere Yogilates und Yin Yoga. 🧘♀️
Ich mache Fußgymnastik.
Ich trainiere Beweglichkeit.
Ich achte auf meinen Körper.
Und ich habe die Intensität deutlich reduziert.
Nicht weil ich weniger kann.
Sondern weil ich heute andere Ziele habe.
Heute denke ich weiter
Vielleicht liegt es am Alter.
Vielleicht an den Erfahrungen.
Aber inzwischen denke ich nicht mehr nur an morgen.
Ich denke auch daran, wie ich mit 70 oder 80 leben möchte.
Ich wünsche mir:
🌿 beweglich zu bleiben
🌿 selbstständig zu bleiben
🌿 meinen Alltag gut bewältigen zu können
🌿 Freude an Bewegung zu haben
Und genau dafür trainiere ich heute.
Es muss nicht immer mehr sein
Eine wichtige Erkenntnis war für mich:
👉 Mehr ist nicht automatisch besser.
Manchmal sind es die kleinen Dinge, die langfristig den größten Unterschied machen.
Ein Spaziergang.
Eine Yoga-Einheit.
Eine Mobilisationsübung.
Ein paar Minuten für die Füße.
Eine bewusste Pause.
All das zahlt auf ein Konto ein, das mit den Jahren immer wichtiger wird:
❤️ Deine Gesundheit.
Mein Impuls für Dich 🌿
Vielleicht darfst auch Du Dir die Frage stellen:
Trainierst Du noch für die Person, die Du einmal warst?
Oder schon für die Person, die Du in zehn oder zwanzig Jahren sein möchtest?
Denn es ist nie zu spät, neue Prioritäten zu setzen.
Und manchmal bedeutet Fortschritt nicht, mehr zu machen.
Sondern das Richtige.
❤️ Ich laufe nicht mehr durch mein Leben. Ich gehe bewusst hindurch. ❤️
