LIEBES FRÜHERES ICH – WAS ICH DIR HEUTE ÜBER MIGRÄNE SAGEN WÜRDE

LIEBES FRÜHERES ICH – WAS ICH DIR HEUTE ÜBER MIGRÄNE SAGEN WÜRDE

Liebes früheres Ich,

als allererstes würde ich Dich gerne in den Arm nehmen und Dir sagen:

👉 Du stellst Dich nicht an.

Und genau das ist eine der wichtigsten Botschaften, die ich Dir heute mitgeben würde.

Denn früher war da oft dieses schlechte Gewissen.

Wegen abgesagter Termine.
Wegen Verabredungen.
Wegen Tagen, an denen einfach nichts mehr ging.

Und obwohl Du nichts dafür konntest, hattest Du oft das Gefühl, Dich rechtfertigen zu müssen.


Du musst nicht immer nur funktionieren

Heute würde ich Dir sagen:

👉 Du musst nicht ständig funktionieren.

Und Du musst Dich auch nicht für Deine Migräne erklären.

Nicht jeder wird verstehen, wie sich Migräne anfühlt.

Aber das bedeutet nicht, dass Dein Schmerz weniger real ist.


Du musst kein Held sein

Ein weiterer Satz, den ich Dir heute sagen würde:

👉 Du musst nicht stark sein, nur um anderen zu beweisen, dass Du stark bist.

Du darfst schwach sein.
Du darfst erschöpft sein.
Und Du darfst auch einfach mal sagen:

„Heute geht es nicht.“

Ohne Schuldgefühle.

Ohne schlechtes Gewissen.


Hör auf, gegen Deinen Körper zu kämpfen

Das habe ich erst viele Jahre später verstanden.

Früher dachte ich:
Die Migräne ist mein Feind.

Heute sehe ich das anders.

Migräne ist eine neurologische Erkrankung.
Ein überreiztes Nervensystem.

Und heute würde ich meinem jüngeren Ich sagen:

👉 Kämpfe nicht ständig gegen Deinen Körper.
👉 Versuch lieber, ihn zu verstehen.

Beobachte:

  • Was stresst Dich?

  • Was überfordert Dich?

  • Welche Trigger gibt es vielleicht?

Zum Beispiel:

  • Stress

  • Schlafmangel

  • Wetterumschwünge

  • zu wenig Essen oder Trinken

Dein Körper sendet Signale.

Und je besser Du lernst zuzuhören, desto besser kannst Du für Dich sorgen.


Du bist nicht allein

Das hätte ich früher so dringend gebraucht.

Das Gefühl:
👉 Ich bin nicht die Einzige.

Als junge Frau dachte ich oft, ich wäre ein Ausnahmefall.

Erst viele Jahre später – auch durch Social Media – habe ich verstanden, wie viele Menschen mit Migräne leben.

Und wie viele davon still leiden.

Heute gibt es endlich mehr Aufklärung.
Mehr Verständnis.
Mehr Austausch.

Und dafür bin ich unglaublich dankbar.


Was ich Dir am Ende noch sagen möchte

Liebes früheres Ich:

👉 Sei gelassener mit Dir.
👉 Nimm Dir Ruhe – ohne schlechtes Gewissen.
👉 Erlaube Dir Pausen.
👉 Hör auf Deinen Körper.

Denn eines ist sicher:

Du musst diesen Weg nicht perfekt gehen.

Du musst nur lernen, liebevoller mit Dir selbst umzugehen.

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